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BC Birsfelden - BC Allschwil    47:55

Spielstatistik Matchblatt

16. Oktober 2009 (Tom) | 0 Kommentare

Das Spiel begann für uns ziemlich erfolgreich. Schon nach dem ersten Viertel fuhren wir mit 16 Punkten. Unser Gegner dagegen zeigte sich ziemlich hektisch und unsicher. Schon vor dem Beginn merkte man die unsicheren Blicke seiner Spieler in Richtung unserer Mannschaft welche vollzählig am Einwärmen war. Da sie nur mit fünf Spieler antraten, täte mir dies ein bisschen Leid, da jeder der einmal in ähnlichen Situation war, dies auch sehr gut verstehen könne.

Wir gingen langsam und ruhig in das Spiel ein. Mit Markus auf der Aufbau Position, Alex und Raul auf den Aussenpositionen und Danijel und Patrick unter dem Korb begannen wir das Spiel. Um den Gegner konditionell eine Chance zu geben, entschieden wir uns für Zonen Verteidigung, obwohl sich dies während des Spielablaufs, wegen den grossen Spielern auf unserer Seite, als kein Nachteil bewies.

Nach dem guten Start konnten wir uns schon sehr früh leisten Danijel aus dem Spiel zu nehmen und Yorck mehr Spielzeit zu geben. Aber, wie es gewöhnlich läuft, nach dem gutem Start kam dann eine schwächere Periode. Wir begannen nachlässig zu spielen und begannen viel mehr Fehler. Ohne Danijel unter dem Korb, waren wir auch nicht mehr so gefährlich und die Spieler auf den Aussenpositionen trafen nicht mehr so sicher wie am Anfang. Der Gegner nutzte unsere Schwächen, und nach dem schwachen Start begann immer besser und sicherer zu spielen. Der zweite Viertel endete unentschieden und das Resultat am Halbzeit war immer noch sehr gute 32:16.

Obwohl an der Halbzeit das Spiel schon entschieden wurde, wurde mein Wunsch es sicher und in Ruhe bis zu Ende zu führen. Dies gelang uns leider nicht ganz. Birsfelden spielte immer besser und unsere Spieler zeigten im Angriff immer grössere Schwächen und Unsicherheit in Spielorganisation. Ausser ein Paar gute Aktionen, welche nach einigen schnellen Pässen zum erfolgreichen Abschluss fuhren, konnte man wenig Gutes sehen. Die Pässe waren zu langsam, einige Spieler dribbelten zu viel und die Qualität am Auswahl der Würfe war schlecht. Die Spieler probierten zu viele Würfe aus den eigenen Aktionen zu kreieren, oder aus ungünstigen Positionen zu nehmen. Dazu kamen viele Turnovers und viele Angriffe kamen überhaupt nicht zum Abschluss. Das schlimmste war, dass wir den Vorteil der Spielermehrzahl überhaupt nicht nutzten. Unsere Gegenangriffe wurden entweder zu langsam gespielt oder mit schwachem Abschluss. Obwohl sich unsere Spieler Mühe gaben, wirkte die ganze Mannschaft irgendwie eingeschlafen.

Sascha einer der unseren ehemaligen Spieler zeigte im dritten Viertel eine gute Leistung und hielt mit 10 Punkten seine Mannschaft in guter Laune. Dies brachte seiner Mannschaft sehr viel Selbstbewusstsein und Motivation und am Ende des Viertels auch ein sehr gutes Ergebnis. Mit errichteten 18 Punkten konnten sie das Resultat auf 34:43 verkürzen.

Dies war das Signal, dass wir uns aus dem tiefen Schlaff schnell hätten wecken müssen. Wir stellten unsere Verteidigung auf Mann-Mann um, und setzten mehr Druck auf den schon ziemlich übermüdeten Gegner. Die aggressivere Verteidigung stoppte den Gegner, aber im Angriff blieben wir weiter zu wenig erfolgreich. Als das Spiel endlich zu Ende kam, war ich erleichtert, da ich mich ziemlich erschöpft fühlte. Wenn man solche Spiele von der Bank erleben muss, macht dies nicht wirklich Spass.

Der beste Spieler in unserem Team war Patrick mit 12 Punkten, 5 Rebounds und 4 Assists. Neben ihm zeigte Flo auch eine gute Leistung (11 Punkte, 4 Rebounds). Obwohl mit wenig Spielzeit sehr gut spielte auch Danijel (9 Punkte).

Bei BC Birsfelden war der beste Spieler mit 19 Punkten Sascha Rahimoff. Weiter gut spielten noch Marco Cominotti 12 Punkte und Matteus Baumgartner 9 Punkte.

Das Spiel zeigte, dass uns in erster Linie immer noch die Spielerfahrung fehlte, und dies der Hauptgrund für starke Oszillation im Spiel war. Dieses Problem sollte sich jedenfalls mit jedem weiteren Spiel während der Saison entschärfen. Die Spielentwicklung zeigte noch viele Schwächen und Vierbesserungspotenzial. Das nächste Spiel ist das Heimspiel gegen BC Arlesheim 2. Mit stärkerem Gegner steht damit eine neue grosse Herausforderung vor uns.

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