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BC Münchenstein - BC Allschwil 1    72:38

SpielstatistikMatchblatt

21. Februar 2011 (Tom) | 0 Kommentare

Beste persönliche
Leistung
Beste persönliche Leistung

Hans Cruz
4 Punkte, 2 Rebounds

Wenn man ein Spiel mit 34 Punkten verliert, redet man normalerweise von einer Katastrophe. Im normal Fall würde das auch sehr sinnvoll tönen. Das Spiel gegen BC Münchenstein war aber alles andere als eine Katastrophe. Es war eine der besten Leistungen unseres Teams in dieser Saison. Wenn die Trefferquote ein wenig besser gewesen wäre, hätte man das Spiel mit der ersten 38 Minuten des Spiels gegen Bären vergleichen können.

Wie kann ich von einer guten Leistung sprechen, wenn das Team mit 34 Punkten verlor? Ganz einfach, weil wir gegen die führende Mannschaft der Liga mit einer stark angeschlagenen Mannschaft spielten. Die Liste der fehlenden war richtig gross: Bojan, Danijel und Roman. Dazu mit krankem Michel und nicht trainiertem Robert.

Und konnte es noch schlimmer werden? Ja, es konnte. Schon im ersten Viertel fiel Juan Pablo aus dem Spiel mit drei Fouls aus und somit waren wir gezwungen mehr als die Hälfte des Spiels auf ihn zu verzichten. Da sich Juan inzwischen zu einem der besten Verteidiger in unserer Mannschaft entwickelte, war dies ein weiteres grosses Hendicap. Schade, dass seine Übermotivation am Beginn des Spiels von den Schiris so drastisch bestraft wurde. Leider lag das teilweise an seiner mangelnden Erfahrung, teilweise an aggressiven und starken gegnerischen Spieler welche schwierig zu verteidigen waren. Und Juan Pablo ist ein herzhafter Spieler, der in jedem Spiel alles gibt und immer bereit ist für die Mannschaft „sein Leben auf dem Spielfeld“ zu opfern.

Leider war er auch nicht der einzige Opfer der Foulbelastung. Auch Tino traf es hart als er innerhalb wenige Sekunden vom Schiri Pascal Donati die Fouls drei und viel bekam. Es war hart, aber man kann den Schiedsrichter keine Vorwürfe machen. Das Problem lag hauptsächlich an dem grossen Mismatch zwischen unseren und gegnerischen Spieler.

Und wer spielte dann, wenn schon alle oben erwähnten Spieler nicht dabei waren? Viele Namen wie Beni, Hans, Patrick, Emre, Michel, Raul oder Robert trifft man selten in unseren Berichten, da sie nicht zu den besten Spielern gehören und denen selten eine besondere Leistung gelingt. Der einzige Spieler der sich bisher mit seiner exzellenten Leistung den Namen gemacht hat, war Tino. Und das war es.

Aber am diesen Abend bewiesen diese wenig bekannte Spieler, dass sie in der Zukunft auch zu den „Grossen“ gezählt werden müssen. Die kämpferische Leistung und die Motivation waren auf dem höchsten Niveau. Die Konzentration im Spiel und die Organisation des Spiels sehr gut und verdient zu recht ein grosses Lob.

Wer mich kennt, der weiss, dass wenn es um die Spieler- oder Teamleistung geht, ich mehr zu Kritik tendiere. Wie kommt es dann, dass ich bei so einer hohen Niederlage plötzlich so viel Lob den Spieler ausspreche? Ganz einfach, da sie diesen mit ihrem Engagement richtig verdienten. Das Endresultat war in diesem Fall für mich von wenig Bedeutung. Viel wichtiger war die Ausführung von all dem was wir seit Monate hart trainierten. Und diese war wirklich gut.

Wer jetzt denkt, dass mir der Sieg nicht von der wichtigsten Bedeutung ist, der täuscht sieh gewaltig. Ich lasse mich nicht wie ein Träumer in einer unrealistischen Welt schweben, sondern bleibe mit meinen Füssen immer fest am Boden. Den grossen Unterschied in der Qualität und physischer Stärke des Gegners konnte man nicht einfach abstreichen und ein anderes Resultat war unter diesen Umständen nicht realistisch. Der Erfolg unseres Teams lag in der guten Verteidigung und sehr solidem Angriff. Wir kassierten nur 72 Punkte – und ich betone „nur“, weil wenn es 100 gewesen wären, hätte man sich auch nicht gewundert. In Vergleich zu den meisten Spielen wo wir zwischen 15 und 20 Turnovers generierten, waren diesmal, ähnlich wie gegen Bären nur 10. Und Münchenstein verteidigte ganze 40 Minuten mit sehr aggressiven Man-Man Verteidigung. Sie wollten uns vernichten. Sogar bei der Führung von mehr als 25 Punkte im letzten Viertel haben sie weiter mit dem Druck gegen unseren Spieler agiert.

Wie die Wölfe welche eine ganze Schafhürde zerreissen wollen, griffen sie schon von der Mittellinie unsere Aufbauspieler. Aber, unsere Jungs liessen sich von der Aggressivität des Gegners nicht beeinflussen. Sie kämpften tapfer und ruhig und konnten viele offene Würfe bereitstellen. Leider gingen die Würfe daneben. Schade, eigentlich, da mit ein Paar getroffenen Dreier wäre das Spiel auch interessanter geworden. So blieb unsere Wurfqoute bei niedrigen 31% und die Dreipunkte konnte nicht die 20% übersteigen, was natürlich gegen eine sehr starke Mannschaft wie Münchenstein längst nicht reichen konnte. Einerseits war die Müdigkeit schuld daran, anderseits die grosse Aufregung wegen dem starken Gegners.

Aber egal, es war ein gutes Spiel und ich habe mich trotz hoher Niederlage nach dem Spiel sehr wohl gefühlt. Als dann noch Emre mit der Schusssirene einen Dreier von der Mittelfeld versank fehlte ich mich fast wie ein Sieger. Es ist mir immer noch nicht klar, wie die Offiziellen seinen Dreier am Ende als zwei Punkte in das Matchblatt einschreiben konnten, aber solche Sachen passieren leider, obwohl es war wirklich seltsam.

Bald folgen die Fasnachtsferien und eine längere Pause bis zum nächsten Spiel gegen Dudes. Dieses Spiel sollte für unser Team die nächste grosse Herausforderung sein. Die langen 5 Wochen sollen wir für eine gute Vorbereitung nutzen. Vor allem, konditionell, dürfen keine Spieler mehr eine Schwäche zeigen.

Das Spiel gegen Münchenstein hat bewiesen, dass wir noch viele Reserven und viel Potenzial haben. Hoffen wir, dass sich bis zum nächsten Spiel auch die fehlenden Spieler anschliessen werden. Komplett sind wir in der Lage jedem Team in der Liga Paroli zu bitten, vor allem wenn das Spiel in unserem Dome in Allschwil stattfindet.

BC Münchenstein - BC Allschwil 1    72:38 (35:22) / 20:12, 15:10, 21:9, 16:7

Es spielten: Raul (4), Patrick W.(6) , Emre (10), Hans (4), Tino (6), Beni (5), Juan Pablo, Michel (2), Robert (1).

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